Hört die Signale

künstlerische Forschung & Reenactment, 2019

Recherchiert wurde der einzig bekannte Widerstand der Studierenden der Akademie für Bildende Künste Dresden gegen das NS Regime. Kurz nach der Machtübernahme der Nazionalsozialisten, wurden an der Kunstakademie am 8. März 1933 Feierlichkeiten im Rahmen der Machtübernahme unter den Klängen des Horst-Wessel-Lied abgehalten. Am Tag darauf wiederholte sich Spektakel an der Kunst- gewerbeakademie in der Güntzstraße – hier allerdings unter Protest.
14 Studierende und 2 Ehemaligen konnten wir namentlich ermitteln, die auf der Treppe vor der Feierlichkeit ihre Stimmen erhoben, um mit der „Internationale“, dem Kampflied der sozialistischen Arbeiterbewegung, den Geschehnissen an ihrer Hochschule zu widersprechen.
„Hört die Signale“ ist eine Reinszenierung des gesungenen Widerstandes sowie die dauerhafte Sichtbarmachnung der originalen Unterschriften der Sänger*innen auf der Brühlschen Terrasse, sowie temporär auf dem Originalschauplatz auf der Güntzstraße.

Entstanden im Rahmen des Seminar „Geschichte und Widerstand (neu-)schreiben: Die HfBK im Jahr 1933“ von Friederike Sigler und Irène Melix, mit der abschießenden Ausstellung „Hört die Signale“.

In Zusammenarbeit mit Ronja Sommer

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